Öffnungszeiten Büro

Montag - Donnerstag: 08:00 - 17:00 Uhr
Freitag: 08:00 - 15:00 Uhr

Anlagenstörungen können Sie unter folgenden Rufnummern melden:

Telefon: 05231 9190-0

Mobil: 0160 7247564

Holzpellets – Heizen mit Verantwortung

Holzpellets sind zu 100 Prozent CO2-neutral und damit absolut klimafreundlich: Bei ihrer Verbrennung setzen sie nur genau so viel Kohlendioxid frei, wie in der Wachstumsphase durch den Baum aufgenommen wurde. Dies entspricht dem Wert einer „normalen“ Verrottung von Holz. In einem Einfamilienhaus kann beispielsweise durch das Umstellen von einer Heizöl- auf eine Pelletheizung der CO2-Ausstoß um rund 5 t/a (Tonnen pro Jahr) reduziert werden bzw. um 2,5 t/a (Tonnen pro Jahr) bei dem Austausch einer Gasheizung.

Neben einer Verringerung des Kohlendioxidausstoßes kommt es bei der Verbrennung von Pellets auch zu einem geringeren Ausstoß an Schwefeldioxid. Dieses Gas trägt maßgeblich zur Bildung von saurem Regen bei und ist für das Sterben der Wälder mitverantwortlich. So leistet der Einsatz von Holzpellets auch einen Beitrag zum Schutz unserer Wälder.

Umweltverschmutzungen infolge von Transportunfällen und Lecks von Pipelines entfallen bei dem Gebrauch von Pellets ganz. Auch die Gefahr von Bränden, Explosionen und Grundwasserverunreinigungen beim Lagern ist im Vergleich zu anderen Betriebsstoffen sehr viel geringer.

Die Umweltvorteile auf einen Blick

  • Reduzierung der klimarelevanten Emissionen um 90 Prozent gegenüber Heizöl und klimafreundlicher als Erdgas.
  • Verringerung der Gesamtumweltbelastung um 50 Prozent gegenüber Heizöl.
  • Pelletfeuerungsanlagen (Kessel) unterschreiten die von der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) vorgegebenen Grenzwerte um ein Vielfaches.
  • Feinstäube aus Pelletfeuerungsanlagen enthalten im Wesentlichen anorganische Salze und sind somit weit weniger gesundheitsgefährdend als Feinstäube von Dieselfahrzeugen.


Wälder in Deutschland – die aktuelle Situation

Deutschland ist das waldreichste Land in Europa. 33 Prozent seiner Landesfläche sind mit Wald bewachsen. In Deutschland werden ca. 70–75 Millionen Festmeter Holz pro Jahr eingeschlagen; das entspricht einer Menge von ca. 60 Prozent des nachwachsenden Holzes. Von dem nicht genutzten Holz, das in Deutschland nachwächst, könnte man alle 15 Sekunden ein Haus bauen. Heute stehen ca. 5 Millionen Tonnen pelletierfähiges Holz als Koppelprodukt der Sägewerksindustrie dem Holz verarbeitendem Markt zur Verfügung. Diese Menge reicht für die Versorgung von ca. 1 Millionen Pelletfeuerungsanlagen aus. Im Jahr 2008 gab es ca. 100.000 Anlagen in Deutschland. Nicht nur die Rohstoffseite ist für eine sichere Versorgung von Bedeutung, sondern auch die Produktionskapazitäten und -reserven in Deutschland. In Deutschland wurden im Jahr 2008 ca. 1,5 Millionen Tonnen Holzpellets von 60 Unternehmen produziert. Die Produktionsreserve lag bei ca. 2,3 Millionen Tonnen. In Europa wurden ca. 14 Millionen Tonnen produziert.

Berechnen Sie mit unserem CO2-Brennstoffkalkulator anhand Ihres Jahresverbrauchs und dem prozentualen Anteil der Energieträger der Stromerzeugung, die CO2-Emissionen für Erdgas, Flüssiggas, Heizöl, Kohle, Holzpellets und Strom.